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Neue Lösungen für Vereinbarkeit

Unternehmen haben in der Pandemie viel über Vereinbarkeit gelernt – Bundesfamilienministerin Franziska Giffey im „Digitalen Wirtschaftsgespräch“.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey im Gespräch

Stellte sich den Fragen der Unternehmen – Bundesfamilienministerin Franziska Giffey beim „Digitalen Wirtschaftsgespräch“ der IHK in Berlin. Quelle: IHK Berlin / Amin Akhtar

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf berufstätige Eltern und ihre Arbeitgeber? Und wie können Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, um weiter gut durch die Krise zu kommen? Diesen Fragen hat sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 16. Oktober beim „Digitalen Wirtschaftsgespräch" der IHK Berlin gestellt – gemeinsam mit der Präsidentin der Industrie- und Handelskammer, Dr. Beatrice Kramm, und dem IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. Unternehmerinnen und Unternehmer aus Berlin konnten ihre Fragen per Chat direkt in die Diskussion einfließen lassen.

Familienorientierte Unternehmen sind besser gewappnet

„Die Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen mit einer familienorientierten Unternehmenskultur besser für die Herausforderungen der Corona-Krise und für die Zukunft gewappnet sind. Vieles von dem, was in der Pandemie plötzlich möglich war – flexiblere Arbeitszeiten, Homeoffice und innovative Schichtmodelle – hat Potenzial für die Zukunft“, erklärte die Bundesfamilienministerin. „Ich danke den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die zusammen mit ihren Beschäftigten neue Lösungen gefunden und gerade in den letzten Monaten viel Kreativität und Durchhaltevermögen aufgebracht haben“, so Giffey weiter.

Kinderbetreuung beeinflusst Produktivität von Unternehmen

Eine neue Studie der Prognos AG im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie" zeigt: Das Bewusstsein der Arbeitgeber für die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten, Familie und Beruf zu vereinbaren, ist in der Krise deutlich gestiegen. So sagen 82 Prozent der Unternehmen, dass Kinderbetreuung ein zentraler Faktor für die Produktivität ihres Unternehmens ist. Die Mehrheit spricht sich zudem gegen eine Retraditionalisierung der Elternrollen aus. Unternehmen sehen, dass für beide Elternteile Fragen der Vereinbarkeit sehr relevant sind.

 

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