Forum Arbeitgeberattraktivität:
Vereinbarkeit trifft Arbeit der Zukunft

Nie war eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie so ausschlaggebend für den Unternehmenserfolg, wie in der gegenwärtigen Krise. Unternehmen, die sich attraktiv für ihre Beschäftigten aufstellen, bieten in der Regel ein breites Angebot an familienfreundlichen Maßnahmen, oft ist es sogar Teil der strategischen Ausrichtung. Fester Baustein ist immer die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort. Dies schafft nicht nur Kompetenzen in digitalen und damit zukunftsweisenden Arbeitsformen, sondern Beschäftigte, deren Tätigkeit dies zulässt, können auch ohne zu große Reibungsverluste auf mobiles Arbeiten von zu Hause aus umstellen. Was können aber die Unternehmen ihren Beschäftigten bieten, in denen Schichtarbeit geleistet wird? Sei es im gewerblichen Bereich, in Krankenhäusern, bei der Polizei oder im Einzelhandel? Welche Antworten haben Unternehmen auf die Alterung ihrer Belegschaften und damit auf die Frage, wie Beschäftigte die Pflege von Angehörigen mit ihrer Arbeit vereinbaren können? Die kommenden Jahre werden eine große Verrentungswelle bringen: Wie bereiten Unternehmen Fachkräfte der Generation Y auf ihre neue Führungsrolle vor? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem diesjährigen Forum „Arbeitgeberattraktivität: Fachkraft sucht Vereinbarkeit“.


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Pflege auf die Agenda setzen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird auch nach der Bewältigung der Corona-Krise eine der zentralen Herausforderungen bleiben. Ja, sie ist ein strategisches Thema für Unternehmen. Denn die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel in einzelnen Branchen zeigen deutlich, wie wichtig es ist, Beschäftigte langfristig zu binden. Dies gelingt durch Entlastung, von der beide Seiten profitieren. Wie dies beim Thema Pflege aussehen kann, erläutert Edith Achatzi, Personalleiterin der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Der Expertenblick auf das Thema stammt von Oliver Zwirner, Geschäftsführer des Softwareunternehmens Inworks GmbH, und Myriam Maierhofer, Organisations- und Personalentwicklung beim Landschaftsverband Rheinland. Praktisch wird es dann in der Diskussionsrunde des zurückliegenden Unternehmenstags: Die filmische Dokumentation zeigt, wie Beschäftigte und Unternehmen bei diesem Thema an einem Strang ziehen.  

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Flexibel, planbar, gesund: Schichtarbeit auf der Höhe der Zeit

Die Corona-Pandemie hat wie durch ein Brennglas die gesellschaftliche Bedeutung von Menschen, die sich im Schichtdienst um das Wohl anderer kümmern, hervorgehoben. Aber nicht nur in Krankenhäusern, auch im Handel, in der Produktion, bei der Polizei und an anderen Orten sorgen Beschäftigte dafür, dass das Land „läuft“. Wie eine gute Vereinbarkeit von Schichtarbeit und Familie möglich ist, davon handelt dieses Forum. Wir stellen Ihnen das Pflegeunternehmen „Team David“ vor, das sich auf die häusliche Versorgung von Kindern spezialisiert hat. Für die 30 Beschäftigten gilt: Schichtmodelle können zum großen Teil individuell vereinbart werden. Ein zweites Praxisbeispiel mit der thyssenkrupp Rasselstein GmbH können Sie sich als aufgezeichnetes Webinar anschauen. „Klartext“ sprechen Dr. Ulrich Kuther, Geschäftsführer der hessenstiftung – familie hat zukunft, und Brigitte Dinkelaker, Projektleiterin „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“ beim Deutschen Gewerkschaftsbund.

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Vereinbarkeit trifft Arbeit der Zukunft

Unser gegenwärtiges Leben ist von Einschränkungen und bei vielen Menschen auch von Sorgen geprägt. Gleichzeitig erlebt das Land einen Digitalisierungsschub, der nach der Wiederaufnahme des gewohnten Arbeitsalltags einen Erfahrungsschatz bieten wird, auf den viele Menschen zurückgreifen können. Denn die Zukunft der Arbeit ist ohne Digitalisierung und Automatisierung nicht zu denken. Welche neuen Vereinbarkeitsformen dies ermöglicht und wie sich familienorientierte Betriebe in Zukunft aufstellen können, darum geht es in diesem Forum. Wir stellen Ihnen mit der kreuzwerker GmbH einen IT-Dienstleister in Berlin vor, der partizipative Unternehmensstrukturen eingeführt hat und trotzdem viel von Führung hält. Außerdem nehmen wir Sie im Filmporträt mit zur IKK Südwest. Der Krankenversicherer hat eine Matrix entwickelt, um die im privaten Umfeld, wie zum Beispiel in der Elternzeit, erworbenen Kompetenzen zu erfassen und beruflich zu nutzen. Dieser Schritt honoriert die persönliche Entwicklung von allen, die Verantwortung für andere Menschen übernehmen, seien es Kinder, Angehörige oder auch andere Menschen in Ausübung eines Ehrenamts.

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